Hier die Stellungsnahme der IGW und der Stadtteilekonferenz von Wulsdorf zum geplanten Umbau Programm des Kappelmannplatzes.

Stellungnahme B Plan

Hier noch die Stellungsnahme der  Stadtteilkonferenz Wulsdorf zum oben genannten Theme der Erweiterung des

Magistrat der Stadt Bremerhaven

Bebauungsplanung und Städtebauförderung

Frau Carolin Kountchev

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Bremerhaven, 25.10.2016

Betreff: Stellungnahme zum Bebauungsplan 461, Stadtteilzentrum Wulsdorf

Die Stadtteilkonferenz Wulsdorf (STK) steht dem Bebauungsplan 461 überaus positiv gegenüber und begrüßt die vorliegende Planung.

In der Versammlung der STK am 11.08.2016 wurde die von Frau Kountchev vorgestellte Planung von den anwesenden ca. 130 Wulsdorfer Bürgern mit überwältigender Mehrheit angenommen.

Es ist den Wulsdorfern wichtig, wieder eine ausreichende Versorgung des täglichen Bedarfs im Stadtteilzentrum Wulsdorfs zu erhalten.

Wir gehen davon aus, dass bei Umsetzung aller geplanten Maßnahmen dieses Ziel erreicht wird:

Ziel ist es, das Stadtteilzentrum d.h. den Bereich zwischen Weserstraße und Heinrich-Kappelmann-Straße als lebendiges, attraktives und konkurrenzfähiges Zentrum zu revitalisieren und hier die Einzelhandelsentwicklung im zentralen Versorgungsbereich Wulsdorfs zu konzentrieren.“

Unsere Bedenken und Anmerkungen

Die Entscheidung, einen Lebensmittel- und Drogeriemarkt im Stadtteilzentrum und gleichzeitig einen Lebensmittelvollsortimenter und einen Getränkemarkt auf dem Warringsgelände (B-Plan 462) vorzusehen entspricht nicht unseren Vorstellungen. Zur Stärkung des eigentlichen Zentrums hätten wir die Ansiedlung der notwendigen Verkaufsflächen (5000 qm) ebendort für richtiger gehalten.

Um die Revitalisierung des Zentrums trotzdem gelingen zu lassen, halten wir die Realisierung folgender bzw. weiterer Maßnahmen für dringend erforderlich:

1.) die Umsetzung des geplanten Verkehrskonzepts mit einem Kreisverkehr im Kreuzungsbereich Weserstraße/ Lindenallee mit Anbindung an die Heinrich-Kappelmann-Straße und der dadurch möglichen u-förmigen Verkehrslenkung über die Grodenstraße zurück zur Weserstraße.

2.) die Aufnahme der Verkehrsanbindung an den Fischereihafen über die Groden-und Radellstraße in den Bebauungsplan.

3.) die unverzügliche Schaffung eines (kostengünstigen) Geh-und Radweges von der Deichhämme zum Schaufenster Fischereihafen entlang der ehemaligen Westtangente mit Verbindung zum Weserradweg.

4.) den Kaufkraftabfluss, begründet mit der Inanspruchnahme von Lebensmittelangeboten direkt außerhalb der Stadtgrenze von Surheide, mit Hilfe einer ÖPNV-Anbindung an das Wulsdorfer Stadtteilzentrum zu verringern.

5.) wir begrüßen und sehen die Notwendigkeit der Maßnahmen zur Erhöhung der Einkaufs-, Aufenthalts- und Wohnqualität durch Schaffung von komfortablen Fußgängerüberwegen, Parkplätzen und Grünflächen.

6.) wir kritisieren, dass das neue Einzelhandelskonzept, welches dem B-Plan zugrunde liegt, der STK nicht vorliegt und erst am 26.10.16 und damit nach Abgabeschluss möglicher Stellungnahmen beschlossen und öffentlich gemacht werden soll.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Clasen und Gerd Wille

Arbeitskreis Stadtteilzentrum

Stadtteilkonferenz Wulsdorf

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www.wir-wulsdorfer.de